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Aus der Geschichte unseres Dorfes

 

Von den vielen Dörfern des Kirchspiels Petershagen ist Maaslingen das Jüngste. Maaslingen hieß um 1500 Maßloh. Es war ein unbewohntes Wald- und Heidegebiet. Die Höfe mit den Nummern 1,3,4,5,6,9,11 und 22 gab es bereits um 1550. Fest steht, dass es im Jahre 1636 im Dorfe (Bauernschaft) 24 Höfe gab. Nach dem 30jährigen Krieg kamen 7 Höfe dazu. Auf diesen Höfen lebten 185 Menschen. Der Sage nach soll die ganze Maaslinger Flur dem Ritter Bruns mit der Nummer 1 gehört haben. Er soll einen eigenen Kirchweg zu der Kirche in Ovenstädt gehabt haben.

Nach dem Krieg 1945 gab es in Maaslingen 74 Häuser, die von ca. 600 Einwohnern genutzt wurden. Ein Großteil davon waren Flüchtlinge aus dem Osten und Evakuierte aus dem Ruhrgebiet. In den Jahren 1939 bis 1947 fand in der Gemeinde eine Flurbereinigung (Verkopplung) statt.

Die ersten Häuser nach dem Krieg wurden 1949 gebaut, ebenso eine zweiklassige Schule, die 1951 ihren Betrieb aufnahm. Die alte Schule wurde 1954 verkauft und in ein Lebensmittelgeschäft und Gaststätte umgebaut. In den fünfziger Jahren gab es in Maaslingen zwei Lebensmittelgeschäfte,eine Gaststätte, zwei Landhandel, zwei Schmieden, eine Tischlerei und zwei Schuster. Eine sehr aktive Theatergruppe führte ihre Stücke auf den Dielen der Gehöfte und in den Sälen der umliegenden Ortschaften auf. Die Schüler der Volksschule Maaslingen pflanzten 1953 bis 1957 einige Windschutzhecken in der Heide. Eine stationäre Kartoffeldämpfanlage wurde 1958 in Maaslingen errichtet.

Ende der sechziger Jahre wurde die Schule Maaslingen geschlossen: Die Schüler der ersten vier Klassen wurden ab dem 01.08.1969 in der Grundschule Eldagsen, Maaslinger Grenzweg unterrichtet.

Eine alte Tradition wurde 1993 aufgegriffen. Die Glocke auf der "Alten Schule" wurde restauriert und in Betrieb genommen. Sie läutet heute 3 mal täglich zur gewohnten Stunde.

Mitbürger der Gemeinde pflanzten 1994 eine Sommerlinden-Allee am Öspersteg und stellten eine Sitzgruppe auf. 2008 wurde hier dann eine Schutzhütte errichtet.

Die alte Maaslinger Schulglocke, die 1946 bis Anfang der fünfziger Jahre für das Geläut im Dorf zuständig war, hat 2001 ihren Dornröschenschlaf beendet. Die Stahlglocke wurde restauriert und im neuen Glockenturm vor der "Alten Schule" untergebracht.

In der Maaslinger Freiheide an der Landesgrenze zu Niedersachsen wurde von den Jägern und Maaslinger Bürgern ein Mischwald angepflanzt. 2800 Setzlinge fanden hier ihren Platz.

Eine rustikale Sitzecke wurde im Jahr 2003 in der Nähe der Einmündung Schierenhorst/Hahlenhorst aufgestellt.

Im Bereich Maaslinger Grenzweg /Vor der Heide wurde 2005 am alten Feuerlöschteich eine Schutz- und Rasthütte fertiggestellt. Vor der Hütte wurden zwei Linden gepflanzt.